Referenzen

Mag. Toni Innauer

Als Sportler gehörte ich den Pionieren des Leistungssports moderner Prägung an. Sehr wohl wurde damals viel Gehirnschmalz und Begeisterung in die Suche nach und Umsetzung von leistungssteigernden Methoden und Strategien verwendet. Die "Pioniere" brachten auch wirklich einiges vorwärts … aber wo gehobelt wird, da fliegen bekanntlich auch Späne …

Viele kleine und gröbere, zum Teil bleibende körperliche Erinnerungen sprechen eine kinästhetisch unmissverständliche Sprache und sind Erinnerungen an Fehler bzw. Versäumnisse dieser Epoche. Die Bedeutung eines begleitenden und ausgewogenen Gymnastikprogrammes im Hinblick auf dessen ausgleichende, regenerierende, sogar leistungssteigernde und vorbeugende Wirkung konnte noch nicht in der heute bekannten Gewichtung erfasst werden.

Nachdem manche »überlebende Pioniere« (alters- und interessebedingt) in Trainerpositionen übergewechselt sind, ist die Hochschätzung richtiger und ständiger Gymnastik auch im Hochleistungssport Allgemeingut und vitales Bedürfnis der nunmehr Verantwortlichen. Die Durchführung der Übungen wird nach einem Muskelfunktionstest und einer exakten Einschulung in den persönlichen Verantwortungsbereich des Athleten delegiert. Er ist für das begleitende "Service" seines Körpers im Sinne der Korrektur allgemeiner und individueller Schwachstellen und den Ausgleich großer Trainingsbelastungen in letzter Konsequenz selbst verantwortlich.

Wir alle, ob Spitzensportler, Ex-Sportler oder gesundheitsbewusste sportliche Normalverbraucher tragen die Verantwortung für die Funktionstüchtigkeit und damit auch für einen bedeutenden Teil unserer Lebensqualität letztendlich selber.

Das vorliegende Buch "Gymnastik – aber richtig!" wird von mir gerne empfohlen. Es besticht durch die Vielzahl der angebotenen Übungen, die klaren Darstellungen und durch die von mir besonders geschätzten Gegenüberstellungen von geeignetem und ungeeignetem Übungsgut.

Mag. Toni Innauer
Sportdirektor Nordisch beim ÖSV

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Prof. Mag. Wolfgang Leitenstorfer

Als Leiter der Abteilung für Trainerausbildungen an der Bundesanstalt für Leibeserziehung Innsbruck werde ich immer wieder mit der Frage konfrontiert, welche Literaturbeiträge empfohlen werden können, um die Arbeit mit und "an" den Sportlern zu erleichtern und zu helfen, die erworbenen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen!

Gerade die Gegenüberstellung von geeigneten und ungeeigneten Übungen bietet vor allem dem noch unerfahrenen Trainer wirklich die Möglichkeit, sein Gymnastikprogramm sinnvoll, abwechslungsreich und leistungsunterstützend aufzubauen!

Die einfache, klare und deutliche Darstellung der Übungen trägt außerdem dazu bei, dass sich der "Leser" auf das Wesentliche konzentrieren kann und nicht von Unwesentlichem abgelenkt wird.

In Bezug auf richtige Gymnastik kann das vorliegende Buch den oben geforderten Ansprüchen vollauf gerecht werden. Als Konditions- und REHA-Trainer des FC Wacker Tirol kann ich den Wert des Buches auch für diesen speziellen Bereich nur unterstreichen!

Muskelverkürzungen und/oder Abschwächungen bzw. muskuläre Disbalancen sind gerade in der populären Sportart Fußball noch immer an der Tagesordnung und Muskelfunktionstests sowie allgemeine wie auch sportartspezifische Gymnastik kann nicht nur dem Trainer, sondern vor allem den Sportlern helfen, Schäden am aktiven und passiven Bewegungsapparat vorzubeugen, was selbstredend viel besser ist, als später "rehabilitieren" zu müssen!

"Kein Krafttraining ohne Koordinationsübungen" ist einer meiner Grundsätze. Und das neue Buch »Gymnastik – aber richtig!" trägt diesem Grundsatz Rechnung!

Die dargestellten Übungen bilden einen wichtigen Bereich in der Gymnastikarbeit des FC Wacker Tirol und bewähren sich in der Vorbereitung und im Bereich des Cooling-Downs nach Spielen und Training.

Prof. Mag. Wolfgang Leitenstorfer
Abteilungsvorstand für Trainerausbildungen an der BAfL Innsbruck

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Prim. Univ. Doz. Dr. med.-univ. Werner Benzer

In nahezu allen Sportarten werden immer noch Rekorde überboten. Dies zeigt, dass der Leistungsumfang und die Leistungsintensität in den verschiedensten Sportdisziplinen immer noch weiter zunimmt. Für die Sportler bedeutet dies die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Steigerung des Trainingsumfanges und der Trainingsintensität. Wegen der streng sportartspezifischen Trainingsmethoden bleibt aber immer weniger Zeit für die aktive Erholung. Richtig durchgeführte Gymnastik bietet dazu die idealen Voraussetzungen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil beim Aufwärmen und bei der aktiven Erholung des Leistungssportlers.

Der Wettkampfsport präsentiert sich mit seiner Öffentlichkeitswirkung als Inbegriff von Gesundheit und Fitness. In unserer Gesellschaft stellt jedoch die aktiv Sport treibende Bevölkerung eine Minderheit dar. So wichtig für diese Gruppe Gymnastik ist, umso wichtiger ist diese Art sportlicher Betätigung aber vor allem für die Menschen, die unter Bewegungsmangel leiden. Gerade jene Personen, die durch körperliche Inaktivität bereits Schäden am Bewegungsapparat, verbunden mit Beschwerden aufweisen, können durch gezielte Gymnastik ein weiteres Fortschreiten dieser Schäden verhindern.

Die Autoren der Neuauflage dieses Buches geben sowohl der Sportlerin bzw. dem Sportler als auch dem an Bewegungsmangel leidenden Menschen einen neu überarbeiteten fachlich fundierten und praxisnahen Leitfaden in die Hand, Gymnastik – aber richtig – zu betreiben. Das Buch eignet sich auch ausgezeichnet als Lehrund Lernhilfe im Turnlehrer- und Trainerbereich.

Prim. Univ. Doz. Dr. med.-univ. Werner Benzer
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und internistische Sportheilkunde, Leiter des Instituts für Sportmedizin am Landeskrankenhaus Feldkirch

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Dr. Reinhard Spöttl

Die aufrechte Haltung ist eine Hochleistung des Bewegungsapparates und bedarf eines perfekten Zusammenspiels der Aufrichtemechanismen: der Muskulatur, der Gelenke, des Bandapparates, des Nervensystems usw.

Die technischen Fortschritte in unserer »Hochzivilisation« haben zu einem Bewegungsmangel geführt, der sich sehr nachteilig auf den Bewegungsapparat auswirkt:

  • Schäden an der Muskulatur – einseitige Verkürzung und Erschlaffung bei gestörtem Muskelgleichgewicht.
  • Schäden an Gelenken – reduzierte Gelenksbeweglichkeit durch verkürzte, unelastische Bänder.
  • Schäden am Nervensystem – verkümmerte Reaktions- und Koordinationsfähigkeit, unterentwickeltes Bewegungsgefühl und Muskelempfinden. 

Gymnastik kann dem entgegenwirken – Gymnastik, aber richtig! Den Autoren ist es gelungen, mit anschaulichem Bildmaterial und gut verständlichen Texten, Gymnastik dem Interessierten näher zu bringen.

Bedauerlicherweise werden häufig in Sportvereinen, Schulen und beim individuellen Training Übungen durchgeführt, die den Bewegungsapparat belasten; solche ungeeignete Übungen sind im vorliegenden Buch den geeigneten Übungen gegenübergestellt. Die korrekte Darstellung der Übungstechnik und des -zieles gibt die Möglichkeit, optimale Trainingsprogramme zusammenzustellen. So kann ich das Buch "Gymnastik – aber richtig!" bestens empfehlen. Es sollte jedem Turnlehrer, Übungsleiter, Trainer, aber auch dem Trainierenden selbst als wichtige Anleitung zur Verfügung stehen.

Ich wünsche dem Buch viel Erfolg und Weiterverbreitung.

Diplom-Sportarzt Dr. Reinhard Spöttl
Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, Leiter der Rückenschule Dornbirn

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